Freitag, 27. Mai 2016

Apfeltunika

Na, geniesst ihr auch dieses wunderbare Frühsommer-Wetter? 

Das ist auch einer der Hauptgründe warum es hier so lange ruhig war. Außerdem die Ferien und zwischendurch kranke Kinder. Ihr kennt es alle... 

Genäht habe ich den letzten zwei Wochen sehr viel, also für meine Verhältnisse, lach. Dabei sind schon einige Teile für den Herbst entstanden, denn dann kommt unser Sohn in die Schule und ich möchte da ein paar neue Kleidungsstücke für ihn nähen. Aber das kann ich euch natürlich erst im Herbst zeigen.
Bis dahin gibt es aber erst noch Sommerkleidung, welche jetzt erst richtig fotografiert werden kann. Also theoretisch, denn man muß die Klamotten ja erstmal solange sauber halten bis die Fotos gemacht sind. Das finde ich im Sommer sehr schwer, den in der Regel sind meine Kinder draußen keine 5 Minuten sauber.


Für unsere jüngste habe ich noch einmal meinen Lieblingsschnitt ( hier, hier und hier bereits zu sehen) aus der Ottobre genäht. Für den Sommer mit kurzen Armen, dabei habe ich mich an einem T-Shirt Ärmelteil orientiert. Im Grunde lässt sich jeder Langarmschnitt so auch für den Sommer verwenden. Und das habe ich auch schon ein paar mal gemacht in den vergangenen Wochen.


(Rotznase bitte unbeachtet lassen ;-)

Sowohl der Apfelstoff, als auch der rote waren kleine Reste und ich mußte ordentlich stückeln um daraus eine ganze Tunika zu bekommen. Der rote Jersey hat nicht mal mehr zum Einfassen gereicht. Darüber habe ich mich ziemlich geärgert, aber dann den Apfelstoff dafür genommen. Ich finde es gar nicht mal so schlecht.

Und dann war die Maus auch schon wieder weg und das Kleid wurde schön über Wiese und Steinchenweg geschliffen.



Deshalb nochmal zwei Liegebilder.



Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und freue mich, das ich es wirklich noch einmal im Mai geschafft habe zu bloggen.

Liebe Grüße
Maria

Schnitt: 
Tunika: Ottobre 4/2015

Stoffe:
rote Äpfelchen byGraziela 
roten Uni aus der Restekiste

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Dienstag, 10. Mai 2016

Strickpullunder

Ich mag gestrickte Kleidungsstücke sehr. Egal ob Feinstrickjäckchen über einem Kleid oder dicken Strickpullover im Winter, es gibt so unglaublich süße Stricksachen. Im Internet stolperte ich immer wieder über den Pullunder Milo, der mir jedes Mal wahnsinnig gut gefallen hat. Diese Anleitung war der letzte gute Grund mich näher mit dem Stricken zu beschäftigen.

Und heute kann ich euch also meinen ersten Milo zeigen.


Die Strickanleitung gibt es leider nur auf Englisch. Leider, weil ich absolut kein Englisch kann. Ich habe mich schon in der Schule total schwer damit getan und das ist bis heute so geblieben.
Aber, um den Pullunder zu stricken, musste ich mich trotzdem damit auseinandersetzen. Im Internet findet man auch Hilfestellung, was mit welchem Begriff gemeint ist. Und Dank Instragram und Videos via Youtube habe ich es geschafft. Allerdings weiß ich nicht ob ich nochmals nach eine Englische Anleitung  stricken werde, vor allem als Anfänger. Vielleicht in ein paar Jahren ;-)



Das stricken an sich, ist eigentlich nicht schwer. Es wird kraus Raglan von oben gestrickt und der Körper dann glatt. 



Man kann verschiedene Zöpfe einstricken, ich habe mich für den ersten in der Anleitung entschieden. Hier wird gut gezeigt wie das mit dem Zopf stricken funktioniert.



Leider geht mein Zopf etwas unter, ich nehme an bei einem einfarbigen Strickstück sieht man ihn besser. Aber ich hatte keine passende Wolle hier und habe so mit zwei verschiedenfarbigen Fäden gestrickt. Das melierte gefällt mir auch wirklich gut.



Die Passform ist super, ich bin begeistert. Passende Wolle habe ich auch besorgt, so daß ich für den kommenden Herbst und Winter noch ein paar Milos stricken kann. 


Liebe Grüße
Maria

Strickmuster:
Milo gekauft bei ravelry

Wolle:
Baumwollgarn von Stoff und Stil

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Freitag, 6. Mai 2016

Sandblumen

Als ich im Winter eine meiner Jeanshosen zu dieser Babyhose verarbeitet habe, war noch genug übrig um eine zweite zu nähen. Da ich sowohl ein Stück Stoff, als auch Webband des Hamburger Liebe Stoffes übrig hatte, habe ich ein Set daraus genäht.


Die Hose ist eine Babyhose von Klimperklein. Das Shirt aus ihrem Buch. Da ich mit der seitlichen Knopfleiste bisher nur mäßig Erfolg hatte, wollte ich es unbedingt nochmal ausprobieren. 



Und es hat besser geklappt als erwartet. Halsausschnitt sowie Ärmel habe ich mit rotem Jersey eingefasst und mit Zickzack-Stich festgenäht. Ich war schlichtweg zu faul die Zwillingsnadel einzusetzen und einzufädeln. Im nachhinein hätte ich das machen sollen, es sieht einfach schöner aus.



Bei der Hose, wie bereits erwähnt, habe ich das Webband angebracht. Die Idee habe ich bei Mara zeitspieler gemopst. Das gestreifte Bündchen ist von Lillestoff und von der Qualität bin ich super begeistert. Obwohl es ziemlich dünn ist, leihert es nicht aus. Falls ich Nachschub in Sachen Bündchen brauche, werde ich ganz sicher dort zugreifen, denn ich bin schon so oft reingefallen und habe mich ärgern müssen.


Die Bilder entstanden an unserem Badesee. Die Kleine findet Sand ganz toll und ich bin sehr froh, daß sie nun verstanden hat das Sand nicht essbar ist. Andächtig lässt sie die Körner durch ihre Finger rieseln.




Krabbeln kann man auch ganz toll in der Hose, das ist ja das wichtigste bei Hosen ;-) 



Die beiden Teile hatten wir sehr oft an. Das freut mich immer unglaublich, wenn etwas selbstgenähtes keine Schrankleiche bleibt. 


Nun hoffe ich trotzdem das wir bald zu T-Shirt und kurzen Hosen wechseln könnnen. Das Wochenende ist dahingehend vielversprechend und was ihr auch immer plant, ich wünsche euch alles Liebe.

Maria

Schnitt:
Babyhose von Klimperklein
Langarmshirt mit seitlicher Knopfleiste aus dem Buch nähen mit Jersey 

Stoff:
Hose: Jeans von Mama
Langarmshirt: Hamburger Liebe Lovely Flowers, Quelle weiß ich nicht mehr

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